Interview mit Bärbel Benkmann

In der April Ausgabe der Pasewalker Nachrichten stellte sich unser Mitglied Bärbel Benkmann vor. Sie sprach über ihre Beweggründe und Ziele für die Arbeit als Stadtvertreterin und ihre Vorstellungen für die Zukunft Pasewalks.

Foto Bärbel Benkmann

    Bärbel Benkmann, Foto: E. Ernst

Bärbel Benkmann
Jahrgang 58, Schuljahre in Strasburg, Verheiratet, Kinder: zwei Mädchen (in die Fußtapfen der Mutter getreten, Lehrerinnen), Wohnhaft in Pasewalk.
Nach Abschluss der 10. Klasse Studium am Institut für Lehrerbildung Templin, Lehrerin an der Grundschule in Jatznick.

Frau Benkmann: Warum sind Sie Stadtvertreter geworden?
Ich bin Pasewalkerin und möchte, dass Pasewalk und vor allem auch die Innenstadt anziehender und mit Leben erfüllt wird. Dazu gehören in erster Linie auch Kinder. Mir tat das Herz weh, als die Schule an der Polizei geschlossen wurde. Das kann nicht sein, waren meine Gedanken. Ich suchte mir Verbündete, um das Schulhaus wieder mit Leben zu erfüllen. Dazu gehörten in erster Linie Gerhild Teßmann (WIP) und der Bürgermeister Rainer Dambach. Meine kritischen Fragen beantwortete der Bürgermeister verständlich. Daraus entstand Sympathie und der Wunsch in der Stadtvertretung mitzuarbeiten. Was wollen Sie für Pasewalk bewirken? Ich bin begeistert von dem, was schon geschaffen wurde, wie die schönen Pflanzungen an der neuen Marktstraße. Vom Frühjahr bis in den Herbst blüht und grünt es. Auch der Neue Markt lässt schon seine Schönheit erkennen. Das ist ganz toll gelungen. Doch es gibt noch eine Menge zu tun, um das Stadtbild zu verschönern und dabei möchte ich mitarbeiten.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Pasewalk?
Ich wünsche mir, dass Pasewalks Innenstadt noch attraktiver wird. Es wäre schön, wenn das Rathaus im Zentrum der Stadt, am Markt, seinen Platz hätte. Weiter, das der Markt zu einem Anziehungspunkt für Bürger und Gäste wird. Die Fertigstellung des Cafés am Markt trüge
sicher dazu bei. Ich bin überzeugt, wenn Pasewalk eine Ausstrahlung nach außen hat, auch Investoren ihren Weg hierher finden. Wünschen würde ich mir noch, dass alle Stadtvertreter gemeinsam an einem Strang ziehen.

© Elke Ernst, mit freundlicher Genehmigung