Interview mit Gerhild Teßmann

In der Juni Ausgabe der Pasewalker Nachrichten stellte sich unsere Vorsitzende Gerhild Teßmann vor. Sie sprach über ihre Beweggründe und Ziele für die Arbeit als Stadtvertreterin und was sie in Pasewalk bewirken will.

Gerhild Teßmann
Jahrgang 51, Schuljahre und Lehre in Pasewalk, Handelskauffrau, dann Ökonomiestudium, Verheiratet, Kinder: zwei Mädchen; Wohnhaft in Pasewalk. Vom Lehrling zum Chef der PARO Handelshaus Papier, Bürobedarf, Tapeten GmbH; Hobby: wenn es die Zeit zulässt – Nordic Walking.

Foto Gerhild Teßmann

Gerhild Teßmann, Foto: E. Ernst

Frau Teßmann: Warum sind Sie Stadtvertreter geworden?
Ich bin Pasewalkerin und möchte, dass sich die Stadt entwickelt. Ich habe mich oft über das Stadtparlament geärgert, weil keine Entwicklung zu sehen war. Damals gab es gerade große Diskussionen zum Tema Schulen (Pavillon – Oststadtschule). Unter den Eltern fand ich Gleichgesinnte. Sie wollten etwas bewegen. Wir gründeten die WIP und erzielten bei den damals gerade anstehenden Kommunalwahlen einen durchschlagenden Erfolg. Mit der WIP traten viele in Erscheinung, die bisher weniger am politischen Geschehen mitwirkten.

Was wollen Sie für Pasewalk bewirken?
Ich möchte, dass sich die Stadt weiterentwickelt. Viel wurde schon geschaffen, wie der Neue Markt und die Marktstraße mit ihren Pflanzungen. Das ist ganz toll gelungen. Trotzdem gibt es noch eine Menge zu tun. Ich wünsche mir, dass wir uns mehr auf unsere parlamentarische Arbeit konzentrieren, dass alle Fraktionen gemeinsam die Ziele verwirklichen und dass wir die Bürger mehr mit einbeziehen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Pasewalk?
Ich wünsche mir, dass in Pasewalk mehr Gewerbe angesiedelt wird und dass die Finanzpolitik insgesamt in eine andere Richtung geht. Schön wäre es, wenn die Vereine, die sport- und kulturellen Einrichtungen mehr in Erscheinung treten, ganz speziell auch für die Senioren, denn wir sind eine seniorenfreundliche Stadt. Natürlich weiß ich auch, dass es schwierig ist. Es ist darum wichtig, dass alle gemeinsam an der Verwirklichung der Ziele arbeiten.

© Elke Ernst, mit freundlicher Genehmigung